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Glaubensbekenntnis
Einleitung zu dem Glaubenbekenntnis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirche-im-web.de   
Donnerstag, den 06. März 2008 um 11:11 Uhr

Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist so alt, dass man glaubt, es ginge im Kern auf die Aposteln zurück (daher der Name!). Wahrscheinlich geht es auf ein altrömisches Taufbekenntnis aus den ersten oder zweiten Jahrhundert zurück.

Obwohl das Apostolische Glaubensbekenntnis das bekannteste und gebräuchlichste Glaubensbekenntnis in Deutschland ist, wird es doch nur in der westlichen Kirche gesprochen. Weltweit bekennen sich zwar die evangelischen Kirchen, die anglikanische Kirchen, die altkatholische und römisch-katholische Kirche zu diesem Glaubensbekenntnis –  die Ostkirche jedoch kennt es nicht. Das Glaubensbekenntnis, das sowohl in der West- wie auch in der Ostkirche, also auch von den orthodoxen Christen in Osteuropa und Asien gesprochen wird und damit im weitesten Sinne ökumenisch ist, ist das Nizäische Glaubensbekenntnis.

 

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. April 2008 um 09:22 Uhr
 
Apostolisches Glaubensbekenntnis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirche-im-web.de   
Donnerstag, den 06. März 2008 um 10:52 Uhr

Deutsche Fassung:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische (/christliche) Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten (wörtlich: des Fleisches)
und das ewige Leben. Amen.

 

Nach Luther:

Martin Luther hat neben dem Apostolischen Glaubensbekenntnis und dem Te Deum das Athanasianum (“Quicumque”, “Wer da selig werden will”) als das dritte Glaubensbekenntnis bezeichnet.
Zum Vergleich alte Fassung nach dem Kleinen Katechismus von Martin Luther (die heute veränderten Wörter sind fett hervorgehoben):
 
Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen
Schöpfer des Himmels und der Erde.
Ich glaube an Jesum Christum,
Gottes eingebornen Sohn, unsern Herrn,
der empfangen ist vom Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontio Pilato,
gekreuziget, gestorben und begraben,
niedergefahren zur Hölle,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren gen Himmel,
sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters.
von dannen er kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
eine heilige christliche Kirche,
die Gemeinde der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und ein ewiges Leben. Amen.

 

Lateinische Fassung:

Credo in Deum Patrem omnipotentem,
creatorem caeli et terrae;

Et in Iesum Christum,
Filium eius unicum,
Dominum nostrum,
qui conceptus est de Spiritu Sancto,
natus ex Maria Virgine,
passus sub Pontio Pilato,
crucifixus, mortuus et sepultus,
descendit ad inferos,
tertia die resurrexit a mortuis,
ascendit ad caelos,
sedet ad dexteram Dei Patris omnipotentis,
inde venturus est iudicare vivos et mortuos;

Credo in Spiritum Sanctum,
sanctam Ecclesiam catholicam,
Sanctorum communionem,
remissionem peccatorum,
carnis resurrectionem,
et vitam aeternam. Amen.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 18. März 2008 um 09:30 Uhr
 


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