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Zehn Gebote
Einleitung zu den Zehn Gebote PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirche-im-web.de   
Freitag, den 07. März 2008 um 11:34 Uhr
Die Zehn Gebote bilden die Grundlage des israelischen Rechts. Sie sind sehr alt, ihr Ursprung liegt weit im Dunkeln der Geschichte, in den Anfängen des israelischen Volkes. Dennoch reicht ihr Einfluss bis in die heutige Zeit hinein, denn sie prägen unser heutiges Recht und das vieler anderer Länder. Ein Vergleich mit unseren Gesetzen macht dies deutlich. 

Der genaue Wortlaut der Zehn Gebote steht in der Bibel, im Alten Testament. Dort werden sie sogar zweimal erwähnt: einmal im 2. Buch Mose (Exodus) 20,2-17 und dann noch einmal im 5. Buch Mose (Deuteronomium) 5,6-21. 

„Gebote“ heißen sie übrigens im Alten Testament gar nicht, sondern die „Zehn Worte“ oder die „Worte des Bundes“ (2. Mose 34,28), da Gott mit diesen zehn Worten seinen Bund mit den Menschen geschlossen hat. Und weil man einen Bund nur mit einem Partner schließt, den man respektiert und anerkennt, bedeutet dies auch, dass Gott die Menschen als seine Partner, eben als seine Vertragspartner ansieht und nicht als bloße Befehlsempfänger. Erst im Neuen Testament werden die zehn Worte verschärfend „Gebote“ genannt. (Mt 19,17)

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. April 2008 um 09:23 Uhr
 
Zählung und Einteilung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirche-im-web.de   
Freitag, den 07. März 2008 um 11:39 Uhr

Die Zahl Zehn wurde wohl gewählt, weil sich so die einzelnen Gebote durch die Abzählbarkeit an den Fingern besser merken und lernen lassen. Eine genaue Einteilung oder gar Numerierung der Gebote lässt sich in der Bibel jedoch nicht finden und so kommt es, dass die verschiedenen Kirchen die einzelnen Forderungen auf unterschiedliche Weise zählen. Insbesondere geht es dabei um die Frage, ob die Forderung „Du sollst dir kein Bildnis machen“ als gesondertes, zweites Gebot geführt werden muss.  

 

Tabellarische Gegenüberstellung

 
 Orthodoxe und Reformierte KircheKatholische und Lutherische Kirche Judentum 
 0. Einleitung

Ich bin der Herr, dein Gott.

 

 Ich bin der Herr, dein Gott. 
 1. GebotDu sollst keine anderen Götter haben neben mir. 

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Gottesbild machen.

 

 Ich bin der Herr, dein Gott.
 2. GebotDu sollst dir kein Gottesbild machen.Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Gottesbild machen.

 

 3. GebotDu sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen. Du sollst den Sabbat heiligen. 

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.

 

 4. GebotDu sollst den Sabbat heiligen. 

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. 

 

Du sollst den Sabbat heiligen.
 5. GebotDu sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.Du sollst nicht töten.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. 

 

 6. GebotDu sollst nicht töten.

Du sollst nicht ehebrechen. 

 

Du sollst nicht töten. 
 7. GebotDu sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht stehlen.

Du sollst nicht ehebrechen.

 

 8. GebotDu sollst nicht stehlen.

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

 

Du sollst nicht stehlen.
 9. Gebot Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. 

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. 

 

 10. GebotDu sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.
    
 
 

Einteilung in den orthodoxen und reformierten Kirche.


Diese Einteilung ist die der griechischen Kirchenväter und wurde von der orthodoxen und der reformierten Kirche beibehalten.


Einteilung nach römisch-katholischer und lutherischer Tradition.


Diese Aufteilung hat Augustinus, ein bedeutender Kirchenlehrer aus Nordafrika (354-430 n.Chr.) aufgestellt. Er hat die Gebote „keine anderen Götter“ und „kein Bildnis“ zu einem Gebot zusammengefasst, musste aber nun, um auf die Zahl Zehn zu kommen, das letzte Gebot in ein neuntes und zehntes aufteilen. Die katholische und lutherische Kirche sind ihm darin gefolgt.  Diese Einteilung hatte aber zur Folge, dass man das Bilderverbot – wie die zweifelsohne wunderschönen Barock- und Rokokokirchen zeigen – weniger ernst nahm.


Einteilung nach jüdischer Tradition


Das Judentum zählt die Einleitung als erstes Gebot und fasst wie die katholische und lutherische Kirche das Gebot „keine anderen Götter“ und „kein Bildnis“ zusammen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. März 2008 um 12:23 Uhr
 
Tipps über die Zehn Gebote PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kirche-im-web.de   
Freitag, den 07. März 2008 um 12:28 Uhr

Um die Zehn Gebote bestens den Kindern zu lernen empfellen wir Ihnen dieses Buch zum Lesen und Malen:

Die 10 Gebote zum Lesen und Malen 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. März 2008 um 12:34 Uhr
 


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